Wie alles begann...

Am Anfang standen 30 Betten

Die Gründung der Domicil Seniorenheime durch die damalige Betreiberin Inge Holsten und den Investoren Eckhard Hobbie und Hans-Georg Frers liegt schon einige Jahre zurück.

Im Oktober des Jahres 1997 wurde in Ofen eine Einrichtung mit 30 Betten und zwei Jahre später, ebenfalls in Ofen, eine Einrichtung mit 18 Betten gegründet. Der Schwerpunkt neben der „normalen“ Pflege lag damals wie heute auch auf der Pflege dementiell erkrankter Menschen.

1 Jahr später, im Jahre 2000, stand das ehemalige Postlehrlingsheim zum Verkauf. Auf einem Grundstück von 15.000 m2 begann der aufwendige Umbau zu einer Pflegeeinrichtung. Am 1. September 2001 war es dann soweit: Das Domicil öffnete seine Pforten.

Ein Konzept setzt sich durch

Das Konzept, neben einer erstklassigen Pflege auch ein großes Betreuungs- und Leistungsangebot für die Bewohner anzubieten, ging schnell auf. Schon nach kurzer Zeit waren die 64 Pflegeplätze voll belegt.

Aber die Konzeption sah auch den Bereich des Betreuten Wohnens vor. So startete man im Jahre 2002 den Bau von 4 Häusern mit 48 Eigentumswohnungen in den Größen von 40 m2 bis 120 m2. Auch diese Wohnungen waren schnell verkauft bzw. vermietet. „Wir hatten uns schon gedacht, dass wir nicht lange auf die Vermietung bzw. den Verkauf der Wohnungen warten müssen.“ so der Geschäftsführer Helmuth Will. „Dass es aber so schnell ging, hat uns dann doch überrascht.“

Stellt sich nun die Frage: Was unternimmt ein Unternehmer, wenn er merkt, dass sein Konzept gut ankommt? Richtig - er erweitert! So begann im Jahre 2007 der große Erweiterungsbau. Aus den 64 wurden 99 Pflegeplätze und aus den 48 Eigentumswohnungen für das Betreute Wohnen 23 weitere Einheiten in Größen von 65 m2 bis 130 m2, also insgesamt 71 Wohnungen. Aber das war noch nicht alles.

Einzelzimmer mit Klimaanlage

Man nutzte den Erweiterungsbau auch dazu, aus den vorhandenen Doppelzimmern komfortable Einzelzimmer mit Klimaanlage zu machen, ein Wellnessbad einzurichten und mehrere Wohnbereiche neu zu gestalten. Auch ein eigener Beschäftigungsraum wurde neu geschaffen und lädt heute zum Kochen, Kegeln, zum Kino oder anderen Aktivitäten ein.

„Wir haben schon 1997 der Betreuung von dementiell erkrankten Menschen viel Aufmerksamkeit geschenkt.“ so die damalige Betreiberin des Seniorenheims Frau Holsten. „Bei dem letzten großen Erweiterungsbau lag es dann natürlich auch nahe, hier Möglichkeiten zu schaffen, die speziell auf diese Patienten ausgerichtet sind. Z.B. wurde ein geschützter Innenhof oder mit der „Stube“ ein Raum geschaffen, in denen in Kleingruppen eine hochwertige Betreuung und Beschäftigung möglich ist.“

Alles in allem hat sich aus den anfänglich 30 Pflegebetten ein Seniorenwohnpark entwickelt, der schon eine eigene Welt für sich darstellt. Friseursalon, Fußpflege, Physiotherapiepraxis oder die große Grünanlage mit Teich und Garten dokumentieren dies sehr eindringlich.

Im Juli 2012 eröffnete das Domicil Seniorenheim eine Pflegeeinrichtung mit 71 Pflegeplätzen in Aschendorf.